Nationalpark Peneda-Geres

Ja wir haben sie gesehen und sie sind überall – die Wildpferde. Aber nicht nur Wildpferde, sondern auch Kühe mit riesigen Hörnern streifen auf den Wiesen und Straßen umher. Deshalb ist es ratsam, die Geschwindigkeit vor so manchen Kurven zu minimieren. Auch in den Bergdörfern sind die Kühe mitten am Ortsplatz anzutreffen. Den Bewohnern scheint dies nichts auszumachen, als wären die Kühe heilig – fast so wie in Indien. Die netten Dorfbewohner grüßen uns alle freundlich und wir führen einige kurze Gespräche. Hier scheint das Leben noch ein bisschen ruhiger abzulaufen.

Von unserem Schlafplatz aus machen wir eine erste längere Wanderung mit Loco. Ein bisschen verspätet starten wir diesmal los, da er noch ausschlafen soll um fit zu sein. Bei den teils überfluteten Wegen hüpfen wir von Stein zu Stein um vorwärts zu kommen. Loco tut sich ein bisschen leichter und nimmt den geraden Weg durchs Wasser. Wir holen uns aber auch nasse Füsse. Da die Wanderung doch 17 km und 1.000 Hm umfasst, tragen wir Loco ein gutes Stück. Mit einem Tragetuch funktioniert das sehr gut und er macht es sich darin gemütlich und schläft teilweise ein. Die zusätzlichen sieben Kilogramm hängen sich bei uns auch an und das Gehtempo verlangsamt sich. Aber nicht mehr lange und er wird schneller sein als wir 😉

Das Ziel unserer Wanderung ist die Senhora da Peneda. Diese Wahlfahrtskirche bietet mit dem mächtigen Kletterfelsen Meadinha im Hintergrund ein schönes Fotomotiv. Unsere Finger fangen zu kribbeln an beim Anblick der schönen Mehrseillängentouren. Für uns ein Zeichen bald wieder einen Klettergarten aufzusuchen. Wir füllen unsere Flaschen mit frischen Quellwasser wieder auf, bevor wir den Rückweg antreten. Bei fast 30°C kommen wir ordentlich ins Schwitzen.

Senhora da Peneda

Loco kostet uns auch so manche Bauchkrämpfe. Wir können uns vor Lachen teilweise nicht mehr halten. Der Grund sind seine Fürze – wie kann ein so kleiner Hund nur so stinken. Da wünschen wir uns doch manchmal ein größeres Schlafzimmer als unsere 4,5 Quadratmeter.


Yes we have seen them and they are everywhere – the wild horses. But not only wild horses also cows with huge horns roam the meadows and roads. Therefore, it is advisable to minimize the speed before some turns. Even in the mountain villages, the cows are found in the middle of the town square. The residents do not seem to mind, as if the cows were sacred – almost as in India. The nice villagers greet us friendly and we have a few short talks. Here life seems to be a bit calmer.

From our sleeping place we make a first long hike with Loco. A little late start this time because he is sleeping a bit longer to be fit. In the partially flooded paths we hop from stone to stone to get ahead. Loco´s way is a bit easier and he takes the straight path through the water. But we also get wet feet. Since the hike covers 17 km and 1,000 Hm, we carry Loco a good deal. With a sling it works very well and he makes himself comfortable in it and falls asleep. The additional seven kilograms are also attached to us and the walking pace slows down. But not for long and he will be faster than us.

The destination of our hike is the Senhora da Peneda. This pilgrimage church offers with the mighty climbing rock Meadinha in the background a beautiful photo opportunity. Our fingers start to tingle at the sight of the beautiful multi-pitched tours. For us a sign to visit a climbing garden as soon as possible. We refill our bottles with fresh spring water before we start the return journey. At almost 30 ° C, we get a good sweat.

Loco also costs us some stomach cramps. Partly we cannot laugh anymore. The reason are his farts – how can such a small dog stink like that? We wish sometimes for a larger bedroom than our 4.5 square meters.

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