Todra Schlucht

Nach unserer spannenden Wüstenfahrt geht es wieder weiter auf asphaltierten Straßen – richtig ruhig und gemütlich aber auch langweilig zu fahren 😉 Als wir so dahinfahren, sehen wir auf einmal einen Pinzgauer bei einem Restaurant an der Straße stehen – oh wow – auf die Bremse getreten und der Besitzer kommt uns schon entgegengelaufen. Er freut sich genauso wie wir und wir quatschen ein bisschen bevor für uns die Reise weiter zur Todra Schlucht geht – zum Klettern!

Familientreffen

Das Klettergebiet erstreckt sich um die Schlucht und ist in sehr guten Zustand da die meisten Routen erst in den letzten Jahren gebohrt wurden. So wie wir sind auch viele andere Kletterer aus Spanien und England hier um sich an der guten Felsqualität zu erfreuen. Leider sind jedoch nicht alle so erfahren. An den paar Tagen, die wir hier verbringen, beobachten wir zwei Seilschaften, die etwas mit ihrer gewählten Mehrseillängen-Tour überfordert waren. Die eine Seilschaft kommt erst um 21 Uhr in der Dunkelheit wieder durch Hilfe unserer Stirnlampe zum Boden. Die andere sehen wir erst am nächsten Tag um 7 Uhr in der Früh beim Abstieg – haben wohl am Berg übernachtet. Wir genießen währenddessen die Tage am Felsen.

Da wir direkt am Ausgang der Schlucht unser Camp aufgeschlagen haben, kommen auch immer viele Touristen bei uns vorbei. Wir treffen Leute aus Linz, Mondsee und der Steiermark. Natürlich kommen wir durch unsere Kuuuh auch viel mit anderen Nationen ins Gespräch – Deutsche, Spanier, Franzosen, etc. Zum ersten Mal treffen wir gleichaltrige Leute, die ebenso eine lange Reise mit dem Auto machen – normalerweise sind diese immer 50+. Auch eine marokkanische Schulklasse überrumpelt uns mit Musik und tausenden Fragen.

Neben dem Quatschen und Klettern wandern wir durch die umliegenden Berge. In einer Nomadensiedlung auf über 2.000 Hm sehen wir, wie die Berber leben – in Zelten und Höhlen.

Einen langen Nachmittag verbringen wir bei einer gastfreundlichen Berberfamilie mit zehn Kindern. Wir speisen herrliche Tajine mit allerlei Beilagen und platzen fast vom vielen Teetrinken. Das Ballspielen mit den Kindern macht richtig Spaß und sie freuen sich, dass sie uns ihr Dorf zeigen dürfen. Als Dankeschön schenken wir ihnen Malstifte und Zeichnungen (Mandalas) zum Ausmalen, worüber sie sich riesig freuen und sofort zu Malen beginnen. Auch David und Monika aus Italien und Ungarn stoßen dazu und wir verbringen eine gemütliche Zeit.

Nach ein paar weiteren Klettertagen fahren wir über die Dades Schlucht weiter nach Norden.


After our exciting desert journey, we continue on paved roads – really quiet and comfortable but sometimes a little bit boring to drive 😉 As we drive along we suddenly see a Pinzgauer standing by a restaurant next to the road – oh wow – on the brakes and the owner comes running towards us. He is just as happy as we are and we talk a bit before the journey continues to the Todra Gorge – for climbing!

The climbing area extends around the gorge and is in very good condition as most of the routes have been drilled in recent years. Just like us many other climbers from Spain and England are here to enjoy the good rock quality. Unfortunately, not all are so experienced. On the few days we spend here, we observe two parties that were overwhelmed with their chosen multi-pitch tour. One team comes to the ground at 21 o’clock in the dark with the help of our headlamp. The other we see the next day at 7 clock in the morning on the descent – seems that they have stayed at the mountain. Meanwhile, we enjoy the days on the rocks.

Since we have pitched our camp right at the exit of the gorge, many tourists come by. We meet people from Linz, Mondsee and Styria. Of course we also come through our Kuuuh in conversations with other nations – Germans, Spaniards, French, etc. For the first time we meet people of the same age who also make a long journey by car – usually these are always 50+. Even a Moroccan school class takes us by surprise with music and thousands of questions.

In addition to the chatting and climbing, we hike through the surrounding mountains. In a nomadic settlement at over 2,000 altitude meters we see how the Berbers live – in tents and caves.

We spend a long afternoon with a hospitable Berber family with ten children. We eat wonderful Tajine with all kinds of side dishes and burst almost from the many tea drinking. The ball games with the kids are really fun and they are happy that they are allowed to show us their village. As a thank you, we give them pencils and drawings (Mandalas) for coloring, which makes them immensely happy and immediately they start to paint. Also David and Monika from Italy and Hungary join us and we spend a comfortable time together.

After a few more days of climbing we drive north over the Dades Gorge.

  1. Hallo ihr Zwei,
    ich finde es einfach super was ihr hier macht und ich beneide euch richtig um diese Erfahrung die ihr machen dürft. Super Beiträge und tolle Fotos. Ich wünsche euch weiterhin eine so schöne Zeit und viele neue Eindrücke und Erfahrungen. Liebe Grüße von Jutta und Josef

    Gefällt 1 Person

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