Pico de Aneto

Spontanaktionen sind meistens die Besten. Eigentlich wollten wir auf der Fahrt durch die Pyrenäen auf Grund der bereits winterlichen Bedingungen nur eine kurze Rundwanderung machen. Wie der Zufall jedoch so will, treffen wir 3 junge Franzosen, die von der französischen Seite den Pico de Aneto (höchster Berg der Pyrenäen) besteigen wollen. Wir werden von dieser Idee mitgerissen und entscheiden uns, die 3 Burschen zu begleiten. Schnell noch die Sachen für die 2-tägige Wanderung packen und den dreien nach.

Rauf geht’s bei Schnee über eine Scharte nach Spanien. Wir hätten uns schon über eine Grenzkontrolle gefreut – haben ja extra die Pässe noch mitgenommen 😉. Von der Scharte geht’s bei tieferem Schnee auf der Südseite runter ins Tal und wieder rauf zur Hütte (Refugio de la Reclusa). Dort übernachten wir und freuen uns über einen Pelletofen direkt vor unserem Zimmer.

Panorama „Refugio de Vanesque“

In der Finsternis geht es los in Richtung Gipfel des Anetos. Bei Windböen und schlechter Sicht ist es teilweise schwer Spuren zu erkennen und den Weg zu finden. 300 Hm vor dem Gipfel treffen wir auf unsere französischen Freunde, die bereits vor uns aufgebrochen sind. Wir entscheiden uns gemeinsam umzukehren, da die Sicht am Gletscher ein weiterkommen erschwert – Die tolle Aussicht konnten wir bereits weiter unten genießen. Für uns steht ja heute noch der Rückweg zum Auto an, somit fällt die Entscheidung leichter. Wir stapfen im Schnee wieder zurück und erreichen im Dunkeln unsere Kuuuh. Zum Glück sind wir noch am selben Tag abgestiegen, weil es am nächsten Morgen bereits regnet.

Eine schöne, sich lohnende Tour mit teils steilen, vereisten Passagen (36 km; 3.400 Hm).

Jetzt geht’s aber auch mit der Kuuuh nach Spanien. Die ersten Sonnenstrahlen nutzen wir gleich zum Trocknen der noch feuchten Sachen.

20171125-0693


Spontaneous actions are usually the best. Actually we wanted to make only a short circular walk on the trip through the Pyrenees due to the already winter conditions. We meet 3 young Frenchmen who want to climb from the French side to the Pico de Aneto (highest mountain of the Pyrenees). We are carried away by this idea and decide to accompany the 3 boys. Quickly we pack the stuff for the 2-day hike.

It goes up in the snow over a gap to Spain. We would have been happy about a border control – we brought the passports 😉. From the saddle we go down the valley in a deeper snow on the south side and back up to the hut (Refugio de la Reclusa). There we stay overnight and look forward to a pellet stove directly in front of our room.

In the darkness we start towards the summit of the Aneto. With a lot of wind and poor visibility it is sometimes difficult to find tracks and find the way. 300 meters before the summit we meet our French friends again, who have already left before us. We decide to turn around together because ot the bad view on the glacier – we were able to enjoy the great view below. For us the decision is easier cause we have to go the way back to the car. We trudge back in the snow and reach our cow in the dark. Luckily we left the same day because it was already raining the next morning.

A nice, rewarding tour with some steep, icy passages (36 km, 3.400 meters).

But now it’s time to go to Spain with the Kuuuh. We use the first rays of the sun to dry the wet things.

  1. Lieber Simon, liebe Michi, ich bewundere eure Reiseroute und die Erlebnisse vom Mountainbiken, Klettern und Bergsteigen. Ich wünsche euch weiterhin nur schöne Moment, positve Eindrücke mit Land und Leute, und dass euch eure Kuuuh immer ans richtige Ziel bringt. Liebe Grüße Mama Berta

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