Bei Aodreen Zuhause

Am Weg zu Aodreen, besichtigen wir die Cote d’Azur. An Monaco, Nizza und Cannes vorbei geht es etwas ins Landesinnere, nach Aix en Provence.

Insgesamt 5 Tage verbringen wir bei Aodreen in Pertuis, in der Nähe von Aix en Provence.

Der gesamte Aufenthalt war eine ganz neue Erfahrung für uns. Kein/wenig Essen zu kaufen, sondern von der ausgeschiedenen Ware der Supermärkte bzw. der Abfälle zu leben ist Aodreens Lebensart. Wir fahren mit ihm gemeinsam mit seinem Solar-E-Bike zu den Bio-Supermärkten in der Umgebung und erhalten Unmengen an Brot, Bananen und allerlei Gemüse und Früchte. In Frankreich ist es anders als in Österreich. Dort werden nicht sofort alle Lebensmittel weggeschmissen, sondern an Bedürftige abgegeben. Die Mitarbeiter der Supermärkte begrüßen alle Aodreen sehr freundschaftlich.

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Seit 17 Jahren lebt Aodreen auf einem Grundstück ohne fixer Gebäude. Er hat sich 2 Busse bzw. mehrere Wohnwägen mit Holz verkleidet und somit sein kleines Dorf geschaffen. Ohne Strom- und Wasseranschluss lebt er autark.

Seit kurzem lebt auch Guillome mit seinen beiden Eseln bei ihm, die uns jeden Morgen wecken. Der Alltag läuft gemütlich am, um ca. 11:00 sieht man Aodreen das erste Mal. Wir helfen Ihm Heckenschneiden und Holz für den Winter zu machen.

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Das er Künstler ist, ist an allen Ecken seines Grundstückes zu sehen. Überall findet man noch Reliquien von seiner aktiveren Zeit als Kunstschaffender.

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Aodreen will mit seiner Lebensart auf die vielen Überschüsse in der Gesellschaft aufmerksam machen und lebt sein Einsiedler-Dasein von Tag zu Tag.

Ein schräger Vogel, mit dem wir einige interessante Gespräche führten.

Wir nutzten auch die Zeit um wieder Mal unsere Wäsche zu waschen 🙂


On the way to Aodreen, we visit the Cote d’Azur. Passing Monaco, Nice and Cannes to Aix en Provence.

A total of 5 days we spend at Aodreen in Pertuis, near Aix en Provence.

The entire stay was a whole new experience for us. To buy no / little food and to live from the excreted goods of the supermarkets is how Aodreen survives. Together with his solar e-bike we travel with him to the organic supermarkets in the area and receive loads of bread, bananas and all sorts of vegetables and fruits. In France it is different than in Austria. Here they do not throw immediately all food away.

For 17 years Aodreen lives on a property without a fixed building. He has covered 2 buses and several caravans with wood and thus created his small village. Without electricity and water connection he lives self-sufficient.

Recently, Guillome lives with his two donkeys here too. They wake us up every morning. Everyday life is going on comfortably, at 11:00 am you can see Aodreen for the first time. We help him to do hedge trimming and make firewood for the winter.

That he is an artist can be seen on every corner of his property. Everywhere you can find relics of his more active time as an artist.

Aodreen wants to draw attention to the many surpluses in society with his way of life and lives his hermit existence from day to day.

A weird bird with whom we had some interesting conversations.

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